American Luxury: Lincoln Continental Concept

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Der Lincoln Continental ist zurück. Oder zumindest bald, immerhin sagt Ford CEO Mark Fields, das jenes Continental Concept ein ziemlich akkurater Ausblick auf das ist, was demnächst in Serienproduktion vom Band laufen wird. Im Rahmen der New York Auto Show zeigt man dort ein Concept Car, welches seitens des Ford CEO als „ruhiger Luxus“ umschrieben wird.

Der unansehnliche zwei-geteilte Frontgrill ist in diesem Fall auch endlich verschwunden. Dafür findet sich ein riesiger Chromgrill am Continental Concept, welcher das neue Gesicht für Lincoln zeigen soll. Mit anderen Worten, auch alle weiteren Modelle werden so oder ähnlich aussehen. Daneben sehen wir Technik, die wir bisher nur aus Ingolstadt kennen. Matrix-LED Scheinwerfer mit eingebauten Laser-Fernlicht und in den Scheinwerfern selbst ist auch das Lincoln-Logo noch integriert. High-Tech aus dem Land, indem noch immer auf uralte Technik bei den Motoren gesetzt wird. Beeindruckend!

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Als Türgriffe nutzt das Concept Car herausfahrbare Griffe – wie sie bei Concept Cars häufiger vorkommen – die dann elegant in der Schulterlinie verschwinden, wenn sie nicht gebraucht werden. Hochglänzende 21-Zoll Alufelgen im polierten Aluminium blenden dich bei jeder noch so kleinen Sonneneinstrahlung. Diese beiden Highlights werden wir mit ziemlicher Sicherheit am Serienmodell nicht mehr oder anders wiederfinden. Was hingegen sehr wahrscheinlich umgesetzt wird ist das Sonnendach, welches durch ein speziell getöntes Glas den Innenraum einige Grad kühler hält.

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Am Heck zieht sich die Limousine in die Breite, das wird optisch noch durch die durchgehende Rückleuchte verstärkt. Haben wir das nicht zuletzt an einem Audi Concept Car gesehen? Diese Rückleuchte hier, hat allerdings einen besondern Technik-Touch, denn wenn sie nicht aufleuchtet hat sie einen Chrom-Look. Lincoln nennt das „light-through-chrome“ Technologie.

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Hauptaufgabe für den Continental ist das Versprühen von purem Luxus. Daher nutzt der Innenraum auch die „sensibelsten Material ever“, so heißt es in der Meldung. Das umfasst zum einen venezianisches Leder auf den Sitzen und in der Türverkleidung, als auch Alcantara auf den Sitzflächen sowie auf der Armlehne und einen mit Satin bezogenen Dachhimmel. Der Teppich ist dabei aus, nennen wir es schmutzanfälliger Wolle gefertigt. Der Innenraum ist dazu auch passend beleuchtet und strahlt ein „sanftes Gold“ aus.

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Die Sitze (vorne) sind 30-fach verstellbar, so sollte jeder seine ideale Sitzposition finden. Hinten können immer nur maximal zwei Personen sitzen, dafür bekommen sie eine breite Armlehne, ausklappbare Tische und einen Champagner-Kühlschrank. Dazu gibt es noch abnehmbare Taschen, etwa für kleine Laptops oder Unterlagen, die ebenfalls aus venezianischem Leder genäht sind. Mit anderen Worten, wenn man das so alles durchzieht, dann sollte es ausreichen, um es mit der S-Klasse aufzunehmen. Was uns zu einem interessanten Punkt bringt.

An sich gibt es die Marke Lincoln nur in den USA. Wenn man allerdings einen solch riesigen Aufwand betreibt, um eine in die Jahre gekommene Marke wiederzubeleben, sollte man sie dann nicht auch global vertreiben? Das Luxus-Segment ist in Europa zumindest kein großes Thema, allerdings stehen die Käufer in Russland, Asien und den arabischen Emiraten Schlange um solche Fahrzeuge zu fahren oder fahren zu lassen.

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Was uns genau unter der Haube erwartet soll vorerst ein Geheimnis bleiben. Bisher wurde nur bekannt, das es ein neuer 3,0-Liter V6 ecoboost Motor sein soll. Jener soll nur für und von Lincoln benutzt werden. Im nächsten Jahr soll der Lincoln Continental in seiner Serienversion fertig sein.

Fotos: Lincoln

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