SUV im Drift: Range Rover Sport SVR

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In der Grünen Hölle hat sich der Range Rover Sport SVR bereits bewiesen, nun zeigt die SVR Abteilung, dass eben jenes SUV auch für Drifts gut ist, wenn man alle Helferlein abschaltet. Das wohl schnellste SUV der Geschichte hat die Nürburgring Nordschleife übrigens in 8:14 Minuten hinter sich gebracht – so schnell wie ein VW Golf R der siebten Generation oder ein SL65 AMG von 2004.

Aber der Range Rover Sport SVR kann nicht einfach nur schnell, sondern auch quer, zumindest wenn man viel in England unterwegs ist, wo es quasi immer regnet – Vorurteil, tut es eigentlich gar nicht. Aber in diesem Fall ist die Rennstrecke, auf der Mike Cross den SVR bewegt, nass.

Schaltet man alle elektronischen Helfer ab und hat man die Erfahrung eines Mike Cross, dann kann man den Range Rover Sport SVR im Drift bewegen. Wie es allerdings dann auf trockener Straße aussieht, kann man so nicht sagen, mit Sicherheit aber nicht so agil wie hier. Der 5,0-Liter V8 samt Kompressor tut mit seinen 550 PS sein Werk auch in einigen anderen RS Modellen der Jaguar Land Rover Marke. Die 680 Nm Drehmoment kommen in diesem Fall aber am Besten zur Geltung. Was man alles mit einem Dickschiff anstellen kann, wenn nur die Leistung stimmt.

Über den Sinn von solchen Bauten lässt sich inzwischen monatelang philosophieren. Ein Offroad-fähiges Fahrzeug, das einst dafür gedacht war den Förster bei seiner Arbeit zu unterstützen. Dann neudeutsch als SUV (also Sports Utility Vehicle) bezeichnet wurde und schon einiges dieser ursprünglichen Fähigkeit einbüßte. Und nun schlussendlich sind wir dort angelangt, in einer Welt, in der ein SUV tiefer liegt als manch billig aufgemotzer Opel Corsa und dabei schneller auf 100 km/h marschiert als jeder Hausfrauen-Porsche.

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