BMW i5: Wasserstoff-Auto in Kooperation mit Toyota

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Die BMW-Toyota Kooperation geht wieder einen Schritt weiter. Neben dem gemeinsamen Sportwagen soll nun BMW i auch die Technik des Toyota FCV nutzen und neben i3 und i8 einen BMW i5 aufbauen, der als Wasserstoffauto die Modellpalette erweitert. Die Produktion für das Wasserstoffauto von Toyota, der FCV (Fuel Cell Vehicle) ist bereits für Ende 2014 angedacht. BMW könnte schon kurz danach folgen.

Honda und Toyota haben bereits ihre mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeuge und Konzepte vorgestellt. Nun soll das Rennen zwischen den deutschen Autoherstellern losgehen. BMW hat durch die Kooperation einen deutlichen Vorsprung, denn der wahrscheinlich BMW i5 getaufte Wagen soll weitestgehend die Technologie des Toyota FCV übernehmen.

Neben dem rein elektrischen i3 und dem Benzin-Hybrid Sportwagen i8 wäre der dritte Antrieb dann eine weitere Abdeckung von alternativen Antrieben. So könnte BMW für jede Sparte das passende Auto anbieten. Damit wären die Bayern auch direkt gegen die 2017 erscheinende B-Klasse von Mercedes gerüstet, die dann den Wasserstoff-Antrieb einführt.

Über Audi wird auch bereits gemunkelt, dass auf der Los Angeles Auto Show ein Wasserstoff-Antrieb im Audi A7 vorgestellt werden soll. Angeblich sollen die deutschen Hersteller einen Tesla-Konkurrenten fürchten, weil ihnen die Ladedauer zu lange ist. Dazu kann ein alternativer Antrieb im Falle des Wasserstoffautos in Minuten getankt werden, während das Aufladen an der Steckdose für ein Elektroauto mindestens 30 Minuten und mehr verzehrt.

Fürchtet man also den Schritt vor einer Großoffensive in der Elektrifizierung wegen der langen Ladedauer und der miesen Infrastruktur?

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