Neuer Audi RS3 Sportback: erste technische Details

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Die Briten von Autocar und AutoExpress durften bereits auf dem Beifahrersitz des neuen Audi RS3 Sportback neben Frank Stippler auf der Nürburgring Nordschleife Platz nehmen. Noch kann sich an der Software einiges ändern, die Hardware steht aber schon fest: ein 2.5 TFSI der aus fünf Zylindern eine noch bisher ungewisse Leistung schöpft. Matt Prior geht allerdings von einer Leistung um die 360 PS aus.

Optional soll dem neuen Audi RS3 Sportback noch eine Sportabgasanlage sowie Keramikbremsen für die Vorderachse zu gute kommen. Die Serienbereifung rundum ist nun einheitlich in der Dimension 235/35 R19 – optional kann die Vorderachse auch mit 255er Pneus bereift werden. Laut Stephan Reil, Chefentwickler Audi, soll dies zu höherem Grip, besserem Einlenkverhalten und höherer Dynamik gut sein. Durch die MQB Plattform konnte der neue gegenüber seinem Vorgänger rund 50 Kilogramm abnehmen, für eine verbessere Gewichtsverteilung steckt bspw. die Batterie im Kofferraum. Auch das Magnetic Ride wird als Sonderausstattung angeboten werden, wenn der neuen Audi RS3 Sportback Mitte des nächsten Jahres auf den Markt kommt.

Wie Matt Prior die Mitfahrt auf der Nürburgring Nordschleife beschreibt:

Frank Stippler nahm die Journalisten mit auf eine schnelle Runde in der Grünen Hölle, die typisch Eifel extrem nass war. Zu Beginn stellt er direkt klar, dass der neue RS3 Sportback deutlich softer abgestimmt ist als sein Vorgänger, weil es Heinz Hollerweger, Leiter Gesamtfahrzeug, so wollte. Weiter berichtet er von einem sehr agilem Fahrzeug, dass sich auf der nassen Nordschleife gut einlenken lässt und auch immer wieder leicht mit dem Heck kommt. Ferner soll das Untersteuern fast komplett weggefallen sein, was beim Vorgänger ein extremes Problem war.

Der neue RS3 Sportback hat drei ESP Modes, entweder ist alles an, den klassischen Sport-Modus mit leichter Hilfestellung oder sogar komplett ausgeschaltet, indem es nicht einmal bei Bremseingriffen während dem gedrückten Gaspedal (linker Fuß Bremsung) wieder eingreift. Der neue Audi RS3 Sportback wird mit der neuesten Haldex samt Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe auf den Markt kommen. Auch am Fünfzylinder-Turbomotor soll wohl nicht mehr gerüttelt werden.

Quelle: autocar

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