Jaguar F-Type Project 7 auf 250 Stück limitiert

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Knapp 170.000 Euro kostet einer der auf 250 Stück limitierten Sondermodelle Jaguar F-Type Project 7. Damit will der ehemalige Land Rover Boss John Edwards eine Art AMG-Brand für Jaguar begründen. In Anlehnung an den Le Mans Gewinnerwagen D-Type mit sieben Erfolgen seit den 50er Jahren trägt er die Nummer 7 im Namen. Weiter wird mit diesem Stück das 60 jährigen Firmenjubiläum gefeiert.

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In nur 3,8 Sekunden sprintet die limitierte Katze auf 100 km/h, kurz vor 300 km/h (186 mph) rennt sie dann in die elektronische Begrenzung. Gebaut werden die Modelle innerhalb der neu gegründeten Special Vehicle Operations (SVO) Gruppe, die von Paul Newsome geleitet wird. Er war ursprünglich verantwortlich für das C-X75 Hybrid Projekt. An sich ist die limitierte Produktionsversion ähnlich dem vor einem Jahr vorgestellten Concept Car, allerdings sind quasi überall kleine Änderungen vorgenommen worden, um Regularien gerecht zu werden bzw. die Katze bei Topspeed stabil zu halten.

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Die Project 7 Idee kam im Original gar nicht von Ian Callum, der wiederum nur das Go dafür gab, da er wusste, dass Jaguar so ein Auto gut in Goodwood präsentieren könnte. Der junge Cesar Pieri hat dieses Konzept entworfen.

Im Grund ist Project 7 ein F-Type Roadster ohne Dach. Die gesamte Konstruktion wurde entfernt, was den Roadster um einiges leichter machte. Des Weiteren wurden die Sitze gegen leichte Schalen ausgetauscht, was zusammengefasst das Leergewicht auf 1 585 Kilogramm bringt. Das war aber noch nicht alles, neue Frontschürze und Frontsplitter, sowie eine flachere und kürzere Windschutzscheibe, neue Seitenschweller, ein Diffusor sowie einen Heckspoiler ähnlich dem des XK-RS GT.

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Am Innenraum wurde weniger verändert, das Lenkrad bezogen mit Alcantara gibt es inzwischen auch als Option im F-Type. Speziell ist dafür die Plakatte zwischen den Sitzen, die bezeichnet, welche Produktionsnummer man besitzt. Unterzeichnet ist diese dann von Ian Callum persönlich. Beim Motor greifen die Ingenieure auf den 5,0-Liter V8 mit Kompressoraufladung zurück. Im Project 7 leistet er 575 PS, die bei 6.500 U/min abrufbar sind, sowie 680 Nm Drehmoment zwischen 2.500 und 5.500 Touren. Die Kraft soll durch ein weiter verändertes ZF Achtgangautomatikgetriebe laufen. Dann an die Hinterachse, wo ein elektronisch gesteuertes Sperrdifferential die Kräfte auf die 20 Zoll Räder verteilt.

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Bei der Abgasanlage gibt es zwei Betriebsarten: geräuscharm oder das „Durchgangsventil“. Mit anderen Worten, wenn der Fahrer es will, könnte es laut werden. Die vier Endrohre sind nicht nur matt-schwarz, sondern auch mit Keramik überzogen, so dass keine Flammgefahr gegenüber dem Diffusor besteht.

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Beim Chassis kam die neue SVO-Abteilung noch mehr zum Einsatz, denn sie durfte, für den Zweck Rennstrecke justieren. Die vordere Aufhängung wurde dahingehend optimiert, dass keine negative Krümmung mehr entstehen kann, sowie die Aufnahmen verstärkt wurden. Die Stabilisatoren wurden vorne und hinter nochmals verstärkt. Die Fahrzeughöhe ist vorne und hinten einstellbar. Weiter sind auch die Feder- und Dämpferraten an den Einsatz des Project 7 angepasst. Die Keramikbremsanlage ist Serie.

Verglichen mit einem F-Type V8 Modell sollen die Kunden laut Ingenieur eine straffere Abstimmung, ein besseres Einlenkverhalten, schnellere Gangwechsel und eine spontanere Gasannahme erwarten können. Im Vergleich zum Roadster, erreicht das Project 7 177% mehr Anpresskraft bei Topspeed. Mitte 2015 wird ausgeliefert, noch liegen John Edwards keine Bestellungen vor, er ist aber zuversichtlich, dass die Leute ihm die Tür einrennen werden.

Fotos: Jaguar

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