Porsche Zukunft: Mehr Power, mehr Hybrid

Porsche 918 Spyder Prototyp Autobahn

Porsche stützt sich inzwischen mehr auf die SUV-Verkäufe, als auf das eigentliche Metier: Sportwagen. Mit dem 918 Spyder haben die Zuffenhausener wieder etwas in der Liga der Hypercars (ehemals mit Carrera GT), doch scheinbar fehlt noch etwas über den gewöhnlichen Topmodellen Panamera Turbo S und 911 Turbo S. Etwa in der 700 PS Liga von Lamborghini Aventador und Ferrari F12 Berlinetta.

570 PS leistet der Panamera Turbo S, der 911 Turbo S bringt es nur auf 560 PS. Da fehlt noch einiges nach oben zum 918 Spyder der über 900 PS Systemleistung auf die Straße bringt. Doch durch einen zusätzlichen Hybrid-Antrieb in den Topmodellen könnte der Autobauer zu den Konkurrenten aufschließen. An sich simpel die Technik aus dem 918 Spyder auf die anderen Baureihen zu adaptieren. Die Software ist bereits da, die Technik funktioniert. Klingt nach einem Schauermärchen? Naja, was wäre, wenn München zur „Zero-Emission-Zone“ erklärt wird, dann gäbe es auf einen Schlag kein Carspotting mehr, da keines der Supercars in die Innenstadt darf. Es sei denn, der Fahrer eines Plug-in Hybrid Porsche kann sich die elektrische Reichweite für die Innenstadt aufsparen.

Aber auch „Brot-und-Butter-Autos“, wie etwa der Cayman erfahren demnächst eine spaßig Überarbeitung. Noch bevor der Sechszylinder-Mittelmotor den Platz räumen muss, soll ein GT4 erscheinen. Technisch muss man sich diesen als 911 GT3 eben in der Variante des Cayman vorstellen. Soll heißen der teuerste Cayman, den es je geben wird, mit einem ähnlich überarbeitetem PDK wie der GT3. Vom Antriebskonzept wissen wir leider noch gar nichts, MotorTrend vermutet allerdings bei einem Porsche Erfolg in den 24 Stunden von Le Mans (919 Hybrid), könnte der GT4 bereits das erste von einem Vierzylinder angetriebene Porsche Coupé seit langem sein. Immerhin von mindestens einem Turbolader zwangsbeatmet und mit einer Hybrid-Einheit für den Extra-Boost. Bleibt es bei den aktuellen Problemen des 919, dann wird es wohl bei einem Sechszylinder-Boxermotor bleiben, der trotzdem durch Hybridisierung etwas mehr Power erfährt, ganz abgesehen von der Grundauslegung „Rennstrecke“.

Wie auch immer, die Prototypen mit dem neuen Reihenvierzylinder sind bereits unterwegs. Es ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern bereits in der Mache. Anscheinend wird auch erst einmal nichts aus dem Vierzylinder-Boxermotor, auf den wir so sehr gehofft haben. Dabei kam diese Info noch von einem Motorenentwickler direkt aus dem Werk. Der Boxster soll wohl der erste sein, der damit vom Band rollt. Danach auch noch der 911er. Für den Macan ist bereits ein Turbo-Vierzylinder fest vorgesehen. Der wird wohl auch in naher Zukunft kommen.

Immerhin kann ein Turbo-Vierzylinder inklusive dem Hybrid-Antrieb für über 400 PS gut sein und das ohne Probleme. In Serie können wir all das wohl gegen 2017 erwarten.

Foto: Porsche

Quelle: MotorTrend

2 Gedanken zu “Porsche Zukunft: Mehr Power, mehr Hybrid

  1. Ich wünsche mir dass ein 911er Hybrid zum Facelift der 991er Reihe kommt. Schließlich macht der i8 jetzt schon den normalen Elfern Konkurrenz bei weniger schlechtem Gewissen und den wahren PS-Fanatikern reicht ein Turbo S nicht aus: da würde eher der McLaren 650s oder der Mercedes GT mit höchster Motorisierung in Betracht kommen. Also her mit einem 11 Hybrid!

  2. Pingback: Patent pending: Porsche 911 Hybrid an Ladesäule > News > Porsche 911 Hybrid, Porsche Hybrid, Porsche Plug-in Hybrid > Autophorie.de

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