#AudiRT13: Mein Feind die Tanknadel

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Ein lockerer Morgen, wie üblich eben 4:30 Uhr aus dem Bett krabbeln und nur ein wenig später schon in der Innenstadt sei, um mit einem Zug nach Ingolstadt zu gelangen. Der ganz normale tägliche Bloggerwahnsinn. #AudiRT13 rief sechs Blogger zum effizienten Roadtrip nach Genf auf – mit drei identischen Audi A3 2.0 TDI.

Zusammen mit Lisa habe ich einen der gletscherweißen A3 besetzt, vom Audi Techniker ausgewürfelt fiel die Wahl für den ersten Streckenabschnitt auf mich – rückblickend vielleicht nicht die ideal Wahl. Kaum war die Fahne geschwenkt war Team Sportfahrer mit Sebastian Bauer und Kai Bösel hinter dem Steuer schon auf und davon. Team Mir-Noch-Unbekannt sowie Lisa und ich zögerten am Startpunkt am Audi Forum in Ingolstadt. Warum? Kann ich nicht sagen, vielleicht wollten wir noch besseres Wetter abwarten. Der Sonnenschein sollte uns aber bis nach Genf begleiten.

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Nach kurzer Wartezeit entschlossen wir uns dann doch aufzubrechen, Enno Reddies und Christian Brinkmann vorweg, wir schön im Windschatten, Sprit sparen und vielleicht auf eine Gelegenheit warten, den extra Schwung geschickt zu nutzen. Bei der Überlandfahrt von mehr als 100 Kilometer verloren wir uns dann doch etwas mehr und erst 150 Kilometer später sollten sich alle weißen A3 wiedersehen. Nicht aber am Treffpunkt, sondern irgendwo auf der halben Strecke. Spätestens hier sollte dann auch Lisa und mir klar werden, dass Sebastien nicht den heißen Stiefel wie sonst fährt, sondern eine ganz spezielle Taktik anwendet. Zudem kamen dann noch kleine Psychospielchen, die jedes Team über sich ergehen lassen musste, wohl aber auch austeilte.

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Von der vorab besprochenenen Taktik äußerst gleichmäßig zu fahren sind wir doch wegen Zeitmangels abgewichen, wodurch wir überraschenderweise zuerst am Zwischenziel einer Tankstelle kurz nach der Schweizer Grenze eintreffen sollten. Ich feierte diesen Erfolg mit Festbeleuchtung und Hupen und Trompeten nur kurz. Zwei Minuten später kamen auch die anderen Teams an, was bedeutet sie waren live bei der Tankbefüllung unseres A3 dabei. Mit 14,3 Liter für knapp 370 Kilometer wiegte ich mich schon sicher im Rennen. Bis eben Sebastian nachtankte. Mich traf der Schlag meines Lebens. Damit hatte ich nicht gerechnet. Der Meister der Materialtests tankte fast zwei Liter weniger nach. Chapeau!

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Und das trotz einer kleinen Abkürzung durch die Innenstadt von Friedrichshafen, die dank Lisa’s Ortskenntnis für einen kleinen Vorteil in Form eines ordentlichen Überholvorgangs sorgen sollte. Per Funk wurde uns von unseren Kontrahenten, die nun wieder hinter und nicht mehr weit vor uns fuhren, mitgeteilt die ersten Überlegungen der Disqualifizierung seien schon angebracht. Verschärft wurde dies noch, als Lisa geschickt den Busfahrer (aus Friedrichshafen) nach uns per Wink 😉 einscheren lies und unsere Verfolger ein wenig ausgebremst wurden.

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Doch es war klar, der erste Platz ist vergeben, nur der Kampf um den zweiten Platz wird haarscharf entschieden. So kam es zum Fernduell in Sprit und Zeit zwischen Enno/Christian im einen A3 und Lisa und mir im anderen. Schon in Zentiliter Bereich wurde hier gemessen, um die Unterschiede klar zu stellen. Mit 4,35 Litern haben wir zwar etwas mehr auf der gesamten Wegstrecke pro 100 Kilometer verbraucht (vgl. 4,33 Liter/100km) sind dabei gute sieben Minuten schneller gewesen. Beachtlich: nur EINE Minute trennte das Siegerteam und das drittplatzierte Team in der Gesamtzeit über 545 Kilometer. Und das ohne Kolonnenfahrt!

Was wir aus diesem Trip gelernt haben, ein paar Eindrücke und wahrscheinlich noch weitere Highlights gibt es bald im Roadtrip Movie von Audi.

Text: Fabian Meßner

Fotos: Fabian Meßner

4 Gedanken zu “#AudiRT13: Mein Feind die Tanknadel

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