Großes Leistungs-Geheimnis um Alfa Romeo 4C

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Alfa Romeo macht es spannend. Die Italiener wollen nun nach zahlreichen Studien endlich das kleine Sportcoupé 4C in Genf auf dem Automobilsalon im März vorstellen. Kohlefaser-Chassis, Doppelkupplungsgetriebe, Race-Modus und ein Leistungsgewicht unter 4kg/PS. Doch wie viel wird der Vierzylinder nun leisten? Wir können nur vermuten.

Auch meine Kollegen haben schon wilde Vermutungen angestellt, Tom Schwede tippt auf 200 PS, Moritz Nolte meint es könnten gar 300 PS werden, Sebastian Bauer nimmt sich ganz diplomatisch die Mitte von 250 PS heraus. Ich werfe dazu auch noch gleich einen neuen wert in den Topf: 280 PS! In Genf werden wir dann sehen wer Recht hat.

Ein Gegner des GT86 wird der 4C ganz sicher nicht, nicht nur wegen des aufgeladenen 1750 cm³ Benziners aus einem Aluminium-Block, sondern auch wegen der etwas teureren Anmutung. Schon beim Concept 2011 ging es um einen Einstiegspreis von circa 60.000 Euro. Was bei einem Chassis gefertigt aus Kohlefaser auch nicht weit hergeholt ist. Heckantrieb und ein Mittelmotor sind dazu doch eher das Revier des Porsche Boxster bzw. Cayman. Auch der Preis ist ungefähr derselbe.

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Der Motor ist die nächste Evolutionsstufe des in der Giulietta QV verbauten Turbomotors. Optimierungen fanden zudem noch auf der Ein- sowie Auslassseite statt. Dazu zwei obenliegende Nockenwellen, Direkteinspritzung und ein noch nicht näher benannetes Scavenging-Kontrollsystem zur Unterdrückung von Turbolöchern erheben den TBi 16V laut Alfa Romeo zum Hightech-Triebwerk.

Fotos: Fiat Group