Bei Neun ist Schluss: Die „natürliche Grenze“ der Automatikgetriebe

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Fünf, sechs, sieben und auch acht sind heute keine Seltenheit mehr. Es geht um die Anzahl der Getriebestufen in der automatischen Übersetzung, die laut ZF CEO Stefan Sommer bald ihre „natürliche Grenze“ erreicht hat. Einer geht noch, dann stellt sich nur noch die Frage, „macht das jetzt noch Sinn?“.

Auch wenn viele Hersteller ganz heimlich wohl an Getriebeübersetzungen mit mehr als zehn Stufen arbeiten sollen, schätzt ZF – die ja immerhin die meisten Hersteller indes unterstützen – die Grenze bei neun Gängen. Darüber hinaus würde das Zurückschalten die größere Herausforderung überhaupt werden, welchen Gang soll das Getriebe bei einem Kickdown auswählen. Zu viele Möglichkeiten sind gegeben, was auch ZF Nordamerika Präsident Julio Caspari bestätigt, mit den Worten: „Heutige Automatikgetriebe sind nahezu perfekt“. Nur etwa 11% mehr Effizienz sind in der theoretischen Berechnung noch machbar. Wie viel davon in der Praxis umzusetzen ist, wurde nicht beantwortet.

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