Dooms Day Ready! Ford Ranger Wildtrak erfahren

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Es war eigentlich nur als schnelle „Zwischenlösung“ vor der Pressekonferenz gedacht, doch, dass ich so viel Spaß in einem als LKW eingestuften Pick-Up haben würde, hätte ich vorher nicht gedacht. Mehr oder weniger war ich mit dem 3,2 l-Fünfzylinder Pick-Up Truck auch nur auf der Suche nach unwegsamem Gelände und ich habe es gefunden.

Selbst ohne die Getriebeuntersetzung, die manuell dazu geschaltet werden kann, mäht der Ranger Wildtrak schon im Standgas alles platt, was sich in der Umgebung so als unwegsames Gelände anbot. Ausgewaschene Straßen, die vom Regen am Tag zuvor von allen Arten Material überzogen worden waren stellen den Ranger 4×4 ebenso wenig vor eine Herausforderung, wie die kleine Schlammgrube, die mich die neuen Schuhe gekostet hätten, wären wir stecken geblieben. Wohlgemerkt ohne Untersetzung oder Eingreifen des TCS, dass bei Bedarf jedes Rad elektronisch einzeln abbremsen kann. Ein Sperrdifferential gibt es nicht, dafür ein breites Grinsen auf dem Fahrersitz.

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Aber selbst, wenn die Straße dann doch sauber geteert auf den Ranger wartet macht er eine sehr gute Figur, trotz der Blattfedern hinten hält sich die Neig- und Kippbewegungen der Karosserie im Rahmen des verträglichen, vor allem ohne drohende Seekrankheiten. Dennoch reizt immer wieder die unwegsame Natur, die Insassen zwar etwas durchschüttelt, aber das hat noch keinem geschadet. Der Ranger arbeitet sich einfach durch als gäbe es kein Morgen mehr. Sollte die Natur dann doch aber im Falle des Falles härter sein als der Ranger, so bleiben die Insassen trotzdem geschützt, denn der Ranger hat im unabhängigen Euro NCAP-Crashtest die höchstmögliche Bewertung
und das beste Resultat für einen Pick-Up weltweit errungen.

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Der Innenraum: spartanisch. Zwar gibt es alles, was das Fahrerherz begehrt, abgesehen von der Kartennavigation, die leider nicht als reine GPS-Navigation abseits der Straße genutzt werden kann. Sitzheizung, Platz für Passagiere in der ersten und zweiten Reihe, bequeme Ledersitze mit ausreichend Seitenhalt, besonders wichtig, wenn es etwas ruppiger zugeht. Aber das wohl schlagkräftigste Argument für den Ford Ranger ist hinter der Doppelkabine. Die Ladefläche, die eine maximale Ladefläche von 2,43 m² hat. Bei den Modellen mit der Einzelkabine wächst diese noch weiter, so hat der Wildtrak aber eine maximale Ladeflächenlänge von 1560 Millimeter und eine maximale Breite von ebenfalls 1560 Millimeter. Die Nutzlast, die darauf transportiert werden darf: eine Tonne. Es wäre wahrscheinlich auch noch mehr möglich, aber da spielen die Bremsen dann wohl nicht mehr ganz mit. Angehängt werden können dann auch noch einmal bis zu drei Tonnen. Noch Fragen?

Der raue Fünfzylinder-Diesel passt wie die Faust aufs Auge, alles ist etwas weniger luxuriöser, direkter, „naturbelassener“. Kein Auto um auf der Automeile der Großstädten zu flanieren, ein Auto, um Jobs zu erledigen, die harten, die sonst keiner machen will. 470 Newtonmeter Drehmoment machen da auch keinen Halt vor im Weg stehenden Hürden, wie etwa den größeren Kieselsteinen in Faustgröße. Gewaschen wird der Ranger auch nicht in der edlen Waschanlage mit Hand-Vorwäsche-Service um die Ecke, sondern bei 800 Millimeter Watttiefe im reißenden Fluss irgendwo im Unterholz.

Kollege Thomas über den Ford Ranger XLT.

11 Gedanken zu “Dooms Day Ready! Ford Ranger Wildtrak erfahren

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  2. Habe am 05.03.2013 auf Nachfrage mitgeteilt bekommen, dass mein bestelltes Fahrzeug am 30.04.2013 in die Produktion geht. Ich bin gespannt. Ist übrigens die erste Mitteilung seit der Bestellung im Monat März 2012.

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  4. Guter Bericht. Stimmt alles wie beschrieben. Ich durfte auch mal ein Vorführfahrzeug testen. War begeistert. Zum Händler, neuen Wildtrak Automatic und gleich noch für ca. 10 T€ Tuning bestellt. Das war´s dann. Warten, Warten. Nach knapp 1 Jahr Wartezeit fahre ich nun VW Multivan. Schade Ford.

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