Ersteindruck: die neue Mercedes-Benz A-Klasse

Mercedes-Benz A-Klasse W176 A 200 BlueEFFICIENCY AMG Sport Line designo mountaingrau MAGNO Night Paket

Der Pulsschlag einer neuen Generation – so umschreibt Mercedes-Benz selbst die neue A-Klasse. Und tatsächlich trifft dies den Nagel auf den Kopf.

Nie im Leben wäre ich freiwillig eine A-Klasse gefahren. Das erste Modell schon gar nicht aus ästhetischen Gründen wie auch dem Handling. Der letzte Wurf vom Band kam zwar flotter gezeichnet rüber, war allerdings auch nicht mehr als die motorisierte Version eines Fernsehsessels von Anno Knack: butterweiches Getriebe, hohe Sitzposition und Schamesröte beim Fahren durch die 30iger Zone sind beim Kauf inklusive. Woher ich das weiß? Aufgrund eines Hagelschadens, durch den ich sechs Wochen mit solch einem untermotorisierten Fahrzeug durch die Gegend schnarchen musste.

Sexy, sportlich – das Supermodel

Doch die neue A-Klasse macht alles richtig. Das Statement man habe mit einem weißen Blatt die Entwicklung des Fahrzeugs begonnen unterschreibe ich sofort! Der neue Kompakte aus dem Hause Mercedes-Benz wirkt aggressiv, sportlich und stolz – progressives Design ist hier glatt eine Untertreibung! Stolz wie Oscar steht der neue Mitbewerber also nun auf dem Kompaktklassemarkt da, das hat er in erster Linie den markanten Radkästen samt versteckten Radkantenspoiler, die u. a. für den Luftwiderstandsbestwert in seiner Klasse von 0,26 cW (A 180 BlueEFFICIENCY) sorgen, und darüber hinaus auch noch als Patent angemeldet wurden, zu verdanken. Unterstützt wird der Eindruck von extremer Agilität durch das niedrige Heck, den flachen Bremslichtern (hier gibt es einen Minuspunkt, da Glühbirne hier noch immer die Grundausstattung darstellt), einer relativen schmalen Heckscheibe, die von vielen als Schießscharte bezeichnet wird, und dem markanten Heckspoiler.

Dominante Charakterlinien die einen Rückschluss auf das ehemalige typische Mercedes-Benz Design zulassen prägen die Seite des Fahrzeugs. Die imaginäre, durch die Scheibenabschlussleisten erzeugte, Bogenform bringt Spannung und Bewegung in’s Spiel. Die eingelassenen Türgriffe machen eine verdammt gute Figur.

Auch an der Front hat sich so einiges getan: eine hoch gezogene Motorhaube samt richtig „fettem“ Kühlergrill – warum hier allerdings der Mercedes-Stern auf einer richtig billig wirkenden Plastikscheibe sitzt, ist mir schleierhaft, dafür aber auch das einzige Manko – sorgt für ein Antlitz, was den Sportwagen der Stuttgarter sehr ähnlich sieht. Kurven gibt es hier so gut wie keine – starke Linien dominieren das Gesicht. Gepaart mit dem dem Intelligent Light System wird der dynamische Eindruck abgerundet. Das Lichtpaket zählt zur Sonderausstattung, es beinhaltet eine passende LED-Tagfahrlicht-Spange und das adaptive Kurvenlicht mit automatischer Leuchtweitenregulierung, was triftige Gründe sind, hier einen Haken zu setzen.

Mercedes-Benz A-Klasse W176 A 250 BlueEFFICIENCY Urban Line Night Paket Seitenansicht

Partykeller anstatt Wohnzimmer

Steigt man erst einmal in die neue A-Klasse ein, will man sofort losfahren: ordentliche (Sport)Sitze (auch wenn sie für mich persönlich etwas zu breit gewesen sind, da mir der Seitenhalt etwas zu kurz kam), die hochwertig verarbeitet sind, egal ob Echtleder, Lederimitat oder Stoff. Das Drei-Speichen-Lenkrad ist griffig und die Instrumente gut angeordnet. Die Ausstattungspakete treffen allesamt den Puls der Zeit und spielen mit Aluminiumeinlagen, Carbonoptik (Betonung liegt hier auf Optik) und modernen Materialien und frischen Texturen im Innenraum. Die Haptik der Bedienelemente ist einwandfrei, allerdings hätte ich mit weniger Plastik im Innenraum gerechnet; gegen das Finish ist hingegen nichts einzuwenden.

Beim Audi A3 8V, hatte ich das Gefühl, dass die Verarbeitung des Plastiks einfach noch einen Ticken besser ist. Dass einzelne Luftdüsen nicht geschlossen werden können, fiel mir ebenfalls in’s Auge, minderte aber nicht den sonst sehr positiven Gesamteindruck. Was mich allerdings weitaus mehr gestört hat, waren die in den Sportsitzen integrierten Kopfstützen, die vor allem Fahrer, die sonst relativ aufrecht im Fahrzeug sitzen, erheblich in der Kopfhaltung stören. Akzeptiert man den Abstrich und bestellt ohne Sportsitze, kann die Kopfstütze bei den herkömmlichen Sitzen auch wieder verstellt werden – schade, dass es nur so geht, aber optisch machen die Rennsitze ordentlich was her.

Mercedes-Benz A-Klasse W176 AMG Sport Line Sportsitze

Egal welche Sitze man wählt, der Steuermann genießt jetzt die Lowrider-Position, denn die Sitzhöhe wurde um mehr als 17 cm aufgrund der Abschaffung des bekannten Sandwich-Bodens aus dem Vorgänger verringert – ein ganz wichtiger Schritt war dies für das fertige Design. Auch sonst lässt es sich gut aushalten im ehemaligen Wohnzimmer des Rentnerpaares: ein ausreichendes Platzangebot  und ein großer Abstand zum Himmel vorne, wie auch im Fond, geben mir keine Zweifel daran, dass sich die neue A-Klasse auch bei jungen Familien gut verkaufen wird, denn neben ausreichend Platz für den Nachwuchs ist auch das Kofferraumvolumen mit 341 l recht ordentlich (1157 l bei umgeklappter Sitzbank). Mit rund 1.400 Kilogramm Leergewicht spielt der Stern auf gleicher Höhe wie die Mitbewerber.

Mercedes-Benz A-Klasse W176 A 250 BlueEFFICIENCY Urban Line Interieur

Multimedia inkl. Web 2.0

Gesondert gehe ich hier nochmal auf das COMAND-System ein, dass die komplette Multimediasteuerung in sich vereint und somit auch die Navigation, sofern der Becker MAP PILOT mit bestellt wurde, der folglich auch nur mit dem Audio 20 (TFT-Bildschirm) funktioniert; damit erhält man kostenlos über drei Jahre alle Kartenupdates automatisch. Ohne Probleme funktionierte die Zielführung, die Position wurde immer „punktgenau“ erkannt und die Route einfach grafisch dargestellt, was für die Usability im Allgemeinen sehr gut ist. Wie gesagt, es hat tadellos geklappt, auch wenn ich mir persönlich eine detailreichere Routenführung, ähnlich dem MMI aus dem Audi A3 oder der Darstellung von Navigon gewünscht hätte (3D-Ansicht samt topografischer Darstellung). COMAND ONLINE ist das Pendant zum MMI plus: die Erweiterung des Multimediasystems um die Schnittstelle iPhone ist ein zwingender Schritt. Warum so häufig andere Hersteller außer dem Apfel außen vorgelassen werden, liegt ganz einfach in der Beschränkung der Leistungsfähigkeit von Darstellungen, weshalb diese Handys nicht mit den gewünschten oder erforderlichen Qualitätszielen vereinbar sind.

Das Interfacedesign des COMAND-Systems ist einfach aufgebaut und mit dem Dreh- und Drückschalter im Handumdrehen zu bedienen. Alle Menüs sind logisch aufgebaut und intuitiv zu bedienen. Schade nur, dass das 5,8“ große Farbdisplay (Option: Audio 20) weder in der Neigung verstellbar ist,  noch ein Touchscreen besitzt.

Jetzt aber weiter im Text: Beim Einparken in schlecht einsehbare Lücken ist Vorsicht geboten, denn ohne PARKTRONIC-System würde den bulligen Kompakten nur ungern in den Freiraum quetschen, es sei denn man steht auf State-of-the-Art-Formsprache im Vintagelook, denn das passiert schneller als man denkt, obwohl die Rundumsicht während der Fahrt akzeptabel ist.

Für alles gibt es eine Lösung

Und eine Ausfahrt mit der A-Klasse ist wirklich eine Freude. Die Gasannahme über das hängende Pedal erfolgt für den Ottonormalverbraucher reibungslos, allerdings würde eine Erhöhung des Pedalwiderstands nicht schaden. Der 1.6 l Benziner mit 156 PS (A 200 BlueEFFICIENCY) lässt sich schön sportlich über die Landstraße hetzen, allerdings nimmt die Kraftentfaltung ab 4.000 U/min auch wieder ab, denn hier fällt die Drehmomentkurve, d.h. gefühlt ab Tempo 150 km/h geht’s etwas schleppender voran. Keinesfalls ein Kritikpunkt, denn wer dem Aggregat richtig viel abverlangen möchte, der greift wohl ohnehin zum A 250 BlueEFFICIENCY  – ein 2.0 l Benziner mit 211 PS. Wer hier die Muckis spielen lassen will, gibt sich garantiert keine Blöße, denn die A-Klasse mit dem großen Herz, das 350 Nm schon bei 1.200 U/min entfaltet, rennt und rennt munter bis zur 240 km/h-Marke! Damit man bei solch einem Speed auch schnell wieder die Tachonadel in die 6-Uhr-Stellung bekommt, greifen schon die normal verbaute Bremsanlage beherzt zu, noch schneller bringen einen die größeren, gelochten Bremsscheiben in der AMG Sport-Line zum Stehen.

Was mir allerdings des Öfteren Kopfzerbrechen bereitet hat, war die Eigenwilligkeit des 7-Gang-Doppelkupplungs-Getriebe (kurz: 7G-DCT). Denn der nass-gelagerte „Übersetzer“, hat vor allem im Komfortfahrmodus beim Ausrollen oder der Reduzierung des Gas erst nach einer gefühlten Ewigkeit heruntergeschaltet. Das Gleiche gilt auch fürs Beschleunigen, hier schaltet das Automatikgetriebe erst ca. eine Sekunde nach Tritt auf das Gaspedal. Verflogen, so scheint es, ist die Problematik im Sportmodus, der definitiv euren Spritverbrauch in Windeseile in die Höhe treibt; hier harmoniert das Getriebe mit dem Motor und vor allem mit den Befehlen des Fahrers, auch wenn ich manchmal schon wieder früher heruntergeschaltet hätte, aber das liegt auch alles im Auge des Betrachters. Ich konnte mich sehr gut damit anfreunden, da ich ohnehin fast nur im Sportmodus die spektakuläre und abwechslungsreiche Landschaft Sloweniens wie im Flug erkundet habe.

Was auch Spaß macht und definitiv dazu geordert werden sollte, sind die Schaltwippen, die man im M(anual)-Modus beherzt bedienen kann, denn das klappte wirklich wunderbar. Anbei sei gesagt, dass alle Motoren mit Turboladern ausgestattet sind. Das serienmäßige ECO-Start-Stopp-System kann man übrigens mit einem einfachen Tastendruck in der Mittelkonsole deaktivieren (was ich auch tat – funktioniert aber einwandfrei).

Mercedes-Benz A-Klasse W176 AMG Sport Line Instrumente

Hauptsache Kurve!

In der neuen A-Klasse ist die elektronische Servolenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Lenkkraftunterstützung verbaut, die das Manövrieren durch Kurven kinderleicht macht. Optional ist auch eine Direktlenkung mit weitaus direkterer Übersetzung verfügbar, die man mit dem Fahrdynamikpaket bestellen kann bzw. mit der AMG Sport-Line ausgeliefert bekommt, und noch schnelleres Feedback der Vorderachse an den Fahrer bringt. Warum man diese auch erwerben sollte, hat weniger mit der Lenkung selbst zu tun, als vielmehr mit dem dazugehörigen Fahrwerk, denn das normale Lattenrost ist für meinen Geschmack etwas zu komfortabel eingestellt, es lässt sich aber auch problemlos etwas grober damit umgehen.

Ich rate jedoch dazu, sich das Sportfahrwerk anzuschauen, denn die Investition lohnt sich auf jeden Fall. Dank 15 Millimeter Tieferlegung und strafferen Dämpfern konnte ich die Serpentinen wesentlich flotter nehmen, als es das normale Komfort-Fahrwerk hätte zugelassen. Hat man sich direkt für die AMG Sport-Line entschieden wird neben dem Sportfahrwerk der Innenraum durch rote Kontrastziernähte, Microfaser-Sitzbezüge und Carbonoptik aufgewertet. Das Erscheinungsbild wandelt sich vom Athlet zum Bodybuilder, denn Seitenschweller und Front- wie auch Heckspoiler werden ersetzt. Gleichzeitig gibt’s auch noch eine doppelflutige Abgasanlage und schicke 18“ AMG-Felgen oben drauf. Wer hingegen nur auf die zwei ovalen Endrohre steht, der kann auch getrost zur Urban-Line greifen, denn diese ist der AMG Sport-Line in vielen Punkten gleich oder zumindest ähnlich. Hier lohnt sich ein Blick auf den Ausstattungsvergleich des Herstellers.

Mercedes-Benz A-Klasse W176 A 200 BlueEFFICIENCY AMG Sport Line Front

Superlative

Neben den zwei Upgrades der Lenkung und des Fahrwerks, spielt vor allem die Konstruktion der Hinterachse, welche für das Gefühl und Auftreten der Querbeschleunigung maßgeblich ist, eine entscheidende Rolle. Durch die wohlbedachte Entwicklung dieser, macht das Kurvenräubern so richtig Spaß. Der Verbau der Mehrlenkerachse im A 250 AMG Sport wird noch sinniger, sobald das Topmodell, welches auf den Namen A 45 AMG hört und mit rund 364 PS im Frühjahr 2013 daher kommen wird, in die Produktion geht, denn die Aufhängung eignet sich hervorragend für die Implementierung des Allradantriebs und der Einstellung diverser Parameter, die weitergehend das Lenk- und Fahrverhalten verändern können.

Auch wenn nur wenige Leute Fans des Aktiven Bremsdifferenzials sind, so wird (leider) auch das Spitzenmodell mit einem solchen, aufgrund der damit verbundenen Gewichtseinsparung, ausgestattet werden. Das Bremseingriffssystem (bremst einzelne durchdrehende Räder ab und leitet das Drehmoment via Ausgleichgetriebe an das andere Rad weiter) wird dabei komplett von AMG entwickelt.

Scoren durch Assists

Neben den ganzen Assistenzsystem wie dem Totwinkel- oder Spurhalteassistenten, die voll automatisch und präzise ihre Arbeit verrichten, bin ich vor allem vom ESP begeistert, welches dem Fahrer sehr viel Freiraum lässt und wirklich ideal eingreift, nämlich erst dann wenn man das Fahrzeug im Prozess ist nicht mehr aufgefangen werden zu können. Hier wird eine Berechnung mithilfe des Giergeschwindigkeitsmessers durchgeführt, der die Bewegung des Fahrzeugs um die eigene Hochachse verfolgt, weicht der Istwert vom Sollwert (Lenkvorgabe und Geschwindigkeit ergeben solch einen Wert) ab, greift das System ein  – hier leidet der Fahrspaß nicht unter zu sensiblen Systemen, sondern hat vollen Spielraum. Das ESP lässt sich bis dato nicht komplett deaktivieren, lediglich etwas entschärfen im Sportmodus. Ich drücke beide Daumen, dass der A 45 AMG noch einmal mehr „Auslauf“ bekommt. Was ebenfalls die Sicherheit im Straßenverkehr verbessert ist bspw. der COLLISION PREVENTION ASSIST, bei dem durch Radarmessungen vor einer Kollision gewarnt wird und im Voraus einen auf die Situation abgestimmten Bremsdruck aufgebaut werden kann, der im Zweifelsfall über Leben und Tod entscheiden kann.

Richtig nervig ist allerdings, dass der Geschwindigkeitslimit-Assistent nur beim Erwerb des COMAND ONLINE-Systems funktioniert. Dieser Schritt ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar.

Um die Funktion des ATTENTION ASSIST überprüfen zu können, hätte es wohl einer weitaus längeren Fahrt bedurft. Die Kaffeetasse wurde mir zwar nie gezeigt, aber während der knappen zwei Tage habe ich dennoch die Koffeinzufuhr aufrecht gehalten.

Mercedes-Benz A-Klasse W176 A 200 BlueEFFICIENCY AMG Sport Line Sitze

Die A-Klasse-Familie

Natürlich wird der 5-Türer, den Mercedes-Benz als Limousine führt, nicht die einzige Variante der A-Klasse bleiben, die echte Limousine mit Stufenheck nennt sich CLA und wird 2013 auf den Markt kommen. Die ebenfalls bestätigte SUV-Version könnte sogar schon früher vom Band fließen um dem Audi Q3 die Stirn zu bieten. Höchstwahrscheinlich darf man sich auch über eine offene Version des breitschultrigen Kompakten freuen. Ein 3-Türer oder ein Coupé sind auch nicht auszuschließen, wobei in meinen Augen ein 3-Türer schon mehr als feststeht!

Mercedes-Benz A-Klasse W176 verschiedene Modelle Slowenien Präsentation

Gutverdiener

Wer A-Klasse fahren möchte, sollte auch über ein gut gefülltes Portemonnaie verfügen, denn das Mindestgebot liegt bei 23.978,50 € für den A 180 BlueEFFICIENCY. Die Aufpreisliste für Sonderwünsche ist natürlich wie gewöhnlich ellenlang. Für einen A 200 BlueEFFICIENCY sind dann mal eben ~3.000 € mehr fällig. Dazu kommen dann noch Sonderausstattung, die in der Regel bei den Premiumherstellern 1/3 des Kaufpreises ausmachen – sprich wir sind bei einem Gesamtpreis von rund 36.000 €. Das ist eine stolze Summe für einen Kompaktwagen, aber auch hier ist Mercedes-Benz keinesfalls der einzige Täter.

50 % der A-Klasse-Käufer sollen übrigens Neukunden sein, erhofft man sich in Stuttgart. Der große Bruder, die B-Klasse kommt bislang auf rund 30 %!

Fazit

Nach mehr als 297 km hinterm Steuer kann ich folgendes sagen: die neue A-Klasse hat mich durch und durch überrascht! Begeistert sitzt man am Steuer des Kompakten und fühlt sich völlig frei: das Ding ist ein Kurvenfresser, wenn man es denn will, kann aber im nächsten Moment genauso gut wieder ruhig durch die Stadt gleiten. So agil und gleichzeitig komfortabel zu reisen, hätte ich nicht erwartet, im Gegenteil, ich habe darauf spekuliert, dass das Fahrzeug diesen Spagat nicht hinbekommt. Aber Mercedes-Benz hat mich eines anderen belehrt und das in die Tat umgesetzt, was in den Köpfen, vor allem in denen des Vorstands, herumschwirrte: die Verjüngungskur einer Traditionsmarke und der radikale Neustart eines Modells.

Es ist wirklich egal welche Ausstattungslinie ihr nehmt, ihr habt wirklich überall nette Oberflächen und ein rundum schickes Fahrzeug. Übrigens ist es völlig egal für welche Line ihr euch entscheidet, jede Variante enthält auch schon das super geile 3-Speichen-Lenkrad, welches natürlich in Leder ein besonderer Hingucker ist.

Im Überblick die gefahrenen Versionen:

  • A 250 BlueEFFICIENCY Konfiguration: Urban-Line, Night-Paket, polarsilber, 7G-DCT, Ledernachbildung ARTICO/Stoff Larochette schwarz
  • A 200 BlueEFFICIENCY Konfiguration: AMG Sport-Line, Night-Paket, designo mountaingrau MAGNO, 7G-DCT, Ledernachbildung ARTICO/Microfaser DINAMICA schwarz

Meinen Videolog zur Mercedes-Benz A-Klasse findet ihr hier. Impressionen zum A 250 Sport by AMG sowie ein Track-Video vom Handlingkurs sind ebenfalls online verfügbar.

Das schreiben meine Kollegen in der Blogosphäre:

Disclaimer:

Der Hersteller hat die Kosten für die Reise und das Hotel übernommen. Mein hier vermittelter Eindruck ist unverfälscht und entspricht meinem subjektiven Empfinden zum Fahrzeug. Vielen Dank an Mercedes-Benz für die Einladung und Organisation.

30 Gedanken zu “Ersteindruck: die neue Mercedes-Benz A-Klasse

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  11. Kein Auto, ein Traum.. Fahre zurzeit einen Seat Leon 2006er Baujahr und die neue A Aklasse fällt definitiv in mein Beuteschema. in meiner konstellation kostet sie neu 30.000€ werde wohl 2 jahre warten und dann zuschlagen. Ach ich träume von dem Auto, der Innenraum ist Design in Perfektion. Sportsitze in Kombination mit Lichtpaket sind der Hammer. Der SChlitz an der Kopfstütze ist ebenfalls indirekt beleuchtet. Ein Grund Mehr für das Lichtpaket sammt Ambientbeleuchtung.

    • Hallo Ronny, das Lichtpaket hat schon so seine Reize, vor allem wenn es denn nach Sonnenuntergang auf die Straße geht. 30.000 € – wie sieht denn deine Konfiguration aus; der kleine Benziner/Diesel, oder?

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