Früh, viel zu früh ging es am Donnerstagmorgen aus der gemütlichen Schlafkoje, aber was macht man nicht alles für ein vielversprechendes Wochenende. Von Stuttgart mit dem Zug nach München und von dort aus mit dem Škoda Octavia RS runter über die Alpen bis nach San Marino. Klingt nach viel Abenteuer und das war es auch.
Mit dem ICE, 1. Klasse natürlich, man lebt ja nur einmal, ging es um 6:56 Uhr von Gleis 16 – ein vom Aussterben bedrohtes Gleis in Stuttgart – Richtung München, wo Sebastian schon mal die Reifen des Octavia RS auf Temperatur gebracht hatte.
Als wir dann endlich aus dem täglichen Berufsverkehr-Chaos von München entfliehen konnten, ging es nicht etwa auf dem schnellsten Weg auf die Autobahn, sondern auf die verwinkelten Passstraßen von Garmisch-Patenkirchen über Österreich bis hin zum Röschenpass.
Zahlreiche scharfe Kurven die der RS bravourös meisterte, während Sebastian und ich entspannt über die Ereignisse vergangenen Tage plaudern konnten oder unsere bisher noch nicht vorhandene Event-Erfahrung über Rallye Events austauschten. Es gibt für alles ein erstes Mal.
Italien wir kommen! Nur noch wenige hundert Kilometer, bis zu unserem Ziel San Marino.
Echt schön hier, bei einer solchen Aussicht bei klarem Himmel lässt es sich selbst auf der Landstraße sehr gut aushalten.
Natürlich können wir solche Touristen Attraktionen wie den Turm im Röschensee schlecht auslassen, aber der Fahrersitz hat schon wieder nach Sebastian gerufen. Also weiter Richtung italienische Autobahn.
Schlussendlich ging es dann ab Merano auf die italienische Autobahn – 25,60 Euro gingen übrigens für die relativ humane Benutzung der Autobahn drauf.
Ein klein wenig später als geplant, aber dennoch im Rahmen kamen wir dann gegen 19:30 Uhr in San Marino an und haben auch relativ schnell und direkt zu unserem Hotel gefunden, wo nach weiteren 20 Minuten auch die restliche Crew von Škoda aufschlug.
Nach einem kurzen Trip auf den höchsten Aussichtspunkt von San Marino (Bilder folgen noch), ließen wir den Abend gemütlich bei italienischem Essen und in einer lockeren Runde ausklingen. Das ist übrigens die Aussicht von meinem Hotelzimmer. Morgen bzw. Freitag geht es dann direkt um 8:30 Uhr auf die erste Wertungsprüfung. In diesem Sinne, eine gute Nacht allerseits.










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